Das Buch

 

Gleichberechtigung Anders

 

„Gleichberechtigung Anders“ beleuchtet auf sehr anschauliche Weise, warum sich manche Frau, trotz der Befreiung aus einer Abhängigkeit heraus, innerlich nicht frei und wertgeschätzt fühlt. Weshalb die „Emanzipation der Frau“ als Kampfansage gegenüber dem Mann empfunden wurde und wie wir all dies wieder regulieren können. Dabei schafft die Autorin eine
Verbindungsschnittstelle zur Spiritualität.

Morpho Verlag GmbH
228 S, Softcover mit Fadenbindung
ISBN: 978-3-9820197-0-3

19,95 € (D), 20,60 € (A)
online und bei Ihrem Lieblingsbuchhändler erhältlich

„Gleichberechtigung Anders“

 

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Widmung/Wurzel und Flügel

Ich widme dieses Buch meinen geliebten Eltern…

…Eltern, die es für mich geschafft haben, ihren Kindern zwei Dinge mit auf den Weg zu geben…

…“Wurzeln und Flügel.“

Ich wurde als elftes von zwölf Kinder geboren. Und weil dies 1979 schon etwas ganz Besonderes war, wurde ich das Patenkind des damaligen Bundespräsidentenehepaars Carstens.

Meine Mutter war es, die mir die „Wurzeln“ gab und mein Vater verlieh mir die „Flügel“.

Sie waren beide sehr entgegengesetzt in ihren Eigenschaften und Eigenarten. Beide lebten sie für sich ihre Eigenschaften und Eigenarten aus und übertrugen diese auf uns Kinder. Und doch schafften
sie es, trotz Entgegengesetzter Eigenarten, beide Anteile,
„die Wurzeln, als auch Flügel“ in ihren Kindern zu verankern.

Ich will hier natürlich nicht für alle meine Geschwister sprechen, deshalb hier noch einmal der Hinweis, dass es sich um meine ganz individuelle Empfindung handelt.

 

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Meine Mutter war es, die mir in ihrer hundertprozentigen Intensität die „Erdung“ und damit die Ordnung, die Struktur, den Rahmen, die Tradition, die Stabilität, sowie das Materialistische vorlebte. Diese Strukturen und Eigenschaften ordne ich den „Wurzeln“ zu. Sie lebte es mir vor, eben weil sie diese Eigenschaften und Eigenarten als Anteile in sich trug, was dazu führte, dass es sich in mir als Kind integrierte.

Mein Vater hingegen verkörperte zu 100% den „Himmel“, er brachte mir den Glauben, die Loslösung vom Materialismus, sowie das Urvertrauen ins Leben und in das Göttliche näher. Wenn auch einige Situationen oftmals so entgegengesetzt schienen, so lehrte er mich, dass es mehr geben muss, als blanke, erklärbare Physik oder Chemie, obgleich er selbst ein leidenschaftlicher Chemiker war.

Er war es, der mir Gott in seiner Vielfalt und Größe zu erklären versuchte. Die Zwischenwelten, das geistige Prinzip, die Loslösung von materialistischen Dingen. Es sind eben genau die „Flügel“, die er mir damit als Kind anlegte.

Eigentlich scheint es mir wie ein Wunder, dass beide Elternteile, so grundverschieden und entgegengesetzt sie doch waren, es dennoch schafften, hier auf dieser Erde eine Einheit zu leben um dann auch noch beide Anteile in mir als Kind zu integrieren.

Unter Anteilen verstehe ich zunächst einzelne Eigenschaften und Eigenarten, die dann zu einem Ganzen verbunden werden können.

 

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Um ein Missverständnis auszuschließen, möchte ich erwähnen, dass es gegeben war, dass meine Mutter sehr wohl Eigenschaften des „Himmels“ in sich trug und mein Vater gleichermaßen Eigenschaften der „Erdung“ innehatte. Ein jeder von beiden lebte jedoch den Anteil aus, der wichtig war, um eine Einheit und damit eine harmonische Familienstruktur gewährleisten zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern von ganzem Herzen für das mir vorgelebte bedanken. Sie haben es beide mit all ihrer zur Verfügung stehenden Liebe getan und mich als Kind darin gefestigt, dieses Leben hier leben zu können. Jetzt liegt es an mir, diese integrierten Anteile auszubauen und auszuleben.

Doch warum erzähle ich Ihnen all das?

 

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1. Astrologie – welche Rolle spielt sie dabei?

Wir befinden uns planetarisch seit dem Neumond vom 15.05.2018 in einer wunderbaren Sternenkonstellation. Einer Sternenkonstellation, bei der der Planet Uranus in das Sternbild Stier eingetreten ist!

Verdeutlicht an einem Beispiel: Sie begegnen ganz unerwartet einer Person. Sie kennen diesen Menschen nicht. Noch bevor Sie in eine Konversation treten, entwickeln Sie für sich, ohne dass es ihnen bewusst

 

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ist, bereits eine Sympathie oder eine Antipathie. Hier hat auf der Feldebene, noch bevor der Verstand diese Information erhalten hat, ein Informationsaustausch stattgefunden. Die entsprechende Information gelangt dann, vereinfacht dargestellt, zu Ihrem Verstand.

Entsprechend des Informationsaustausches, der im Feld stattgefunden hat, reagieren Sie auf diesen Menschen entsprechend positiv oder eher weniger positiv – dies meine ich dann, wenn ich von der Auswirkung spreche:

Die Reaktion auf einen Informationsaustausch.

Schon Wallenstein ließ sich (1608), wie auch viele andere seiner Zeit, von dem offiziellen Hofastrologen des Kaisers Johannes Kepler, die ganz persönlichen Sternenkonstellationen voraussagen und konnte damit strategisch auf gewisse Handlungen einwirken.

 

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VISION von einer Gesellschaft in der die FRAU „SO SEIN“ darf wie es ihrer Natur und ihrem Wesen sowie ihrer Bestimmung, ihren Eigenschaften nach entspricht.

Wie wäre es, wenn die Frauen heute so sein könnten wie es ihrer Natur nach entspricht.

Eine Stütze, von ihrem Umfeld gesehen, geliebt, geachtet, ernst genommen und respektiert zu werden. Nein nicht der Taten wegen, sondern einfach nur weil sie es ist und das Weibliche aus sich heraus lebt. Deren Meinung man gerne erfragt, weil sie voller Weisheit ist! Einer Weisheit, die intuitiver Art ist.

Auf deren Intuition man gerne zurückgreift, weil sie so selbstlos ist! Einer Intuition, die auf ein großes Wissensfeld zugreift.

Mit deren Anmut und Schönheit man sich gerne schmückt! Einer Anmut und Schönheit, die von ganz tief innen heraus kommt, ohne dabei die menschlichen Ideale zu spiegeln.

Wie schön wäre es, wenn es die Frauen sind, die in ihrem familiären Bereich einen Ort des Friedens, der Einheit und der Harmonie schaffen könnten, in dem sich alle gleichermaßen wohl fühlen, die Kinder wie auch die Männer sowie der Rest der Familie und deren Freunde?

 

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Ein Raum, aus dem die Kinder liebevoll begleitet werden. Ein Raum der Respekt und Würde möglich werden lässt. Ein Raum, zu dem man gerne zurückkehrt, weil er Wohlbehagen und Liebe ausstrahlt.

Ein Raum, in dem man auftanken kann und wieder gestärkt daraus hervorgeht?

Wie wäre es, wenn die Männer voller Stolz auf ihre Frauen blicken könnten, weil diese so viel Schönheit, Anmut und Würde ausstrahlen?

Wenn die Männer voller Hochachtung darüber wären, so jemanden an ihrer Seite zu haben und damit zu ihren Frauen aufsehen könnten? Und das nicht, weil diese Frauen nach den derzeitigen gesellschaftlichen Normen gut aussehen, oder gar betucht sind und eine gewisse gesellschaftliche Stellung innehaben, sondern vielmehr, weil die Weisheit und die Würde, die innere Schönheit sie erstrahlen lässt.

Ein Licht, von dem man sich nicht abwenden will. Ein Licht und eine Liebe, unter deren Frequenzen man sich gerne aufhält, gleich der Sonne, deren Strahlen man auf seinem Haupt genießt und in diesen Momenten einfach nur ein Glücksempfinden und eine Seligkeit verspürt?

Wie schön wäre es, wenn wir in einer Gesellschaft lebten, in der es gleichgültig ist, welchen Beruf eine Frau erlernt hat und welcher Herkunft sie angehört. In der es nur darum geht, welche Würde diese Frau zum Vorschein bringt?

 

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Ist es nicht so, dass auch wir Frauen zu solchen Frauen aufsehen, die von innen heraus strahlend und würdevoll dahingleiten, gleich einer Gazelle? Mit einem würdevollen Gang, der erdverbunden und doch himmlischer Natur zu sein scheint?

Welche Frau würde dann nicht sehr gerne Frau sein wollen?

 

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Anmut und Würde – eine Folgeerscheinung Ihres Seins.

Anmut und Würde

Warum glauben Sie, wirken Frauen auf uns Menschen so unterschiedlich?

Die einen, von äußerer Schönheit gezeichnet, stoßen uns eher ab, während wieder andere, die nicht dem derzeitigen Schönheitsideal entsprechen, auf uns anziehend und geradezu grazienhaft wirken?

Es ist die Anmut dieser Frauen, die sie zu dem macht, was sie ausstrahlen!

Anmut ist eine Tugend.
Sie entspringt der Würde.
Sie ist eben auch eine Eigenschaft, die zu unserem Wesen gehören kann oder aber nicht.

Doch was genau bedeutet es, anmutig zu sein?
So bedeutet das Wort Anmut zunächst „Schönheit“.
Doch was bedeutet es, schön zu sein? Was macht Schönheit aus? Sie merken, es ist nicht ganz so einfach, dieses Wort in nur einer Definition auszudrücken.

 

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Eines ist hier jedoch sichtbar, es ist nicht Ihre äußerliche Schönheit, die eine Anmutshaltung, und die Betonung liegt auf dem Wort „Haltung“, sichtbar werden lässt.

Was glauben Sie, was genau Ihr Mann an Ihnen liebt? Das Aussehen oder die Anmut?
Ihr Äußeres wird er begehren.
Die Anmut aber wird er lieben und wertschätzen.

So frage ich Sie, wollen Sie geliebt oder begehrt werden? Wenn Sie geliebt werden wollen, unabhängig davon, ob sie nun äußerlich einem Schönheitsideal entsprechen oder nicht, so tun Sie gut daran, dass Sie diese Tugenden in Ihren Wesenszug mit aufnehmen. Und hier sind wir dann auch schon beim viel beredeten „Selbstwert“.

Der Selbstwert – stehend für sich selbst und seinen eigenen Wert – ist erst einmal nichts anderes als die Aneinanderreihung von Werten und Tugenden.

Wenn Sie also nicht aufgrund dessen geliebt werden wollen, was Sie tun oder nach außen hin darstellen,

 

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sondern ganz und gar ihres Selbstes wegen, so lassen Sie uns heute noch damit beginnen, diese Tugenden in unser Wesen zu integrieren. Die Würde ist dann das Bewusstsein darum. Das Wissen um Ihren Selbstwert!


 

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